Durch Belize zurueck zu Mexiko
20.06.2008 | Kein Kommentar »
Wie schon gesagt bin ich am gleichen Tag noch von Flores los um in Mexiko, besser gesagt in Calakmul, anzukommen….leider habe ich die Strecke – und die guatemalischen Busse – total unterschaetzt…wir kamen natuerlich sehr sehr spaet an der Grenze zu Belize an. Nach dem Zahlen der Austrittsgebuehr von 10 Quetzales, bei dem ein guatemalischer Beamte ein letztes mal versuchte mich zu betruegen..gab es aber keine Probleme beim ueberqueren dieser.
Eigentlich wollte ich daraufhin in Belize schlafen, aber v.a. die Unterkuenfte – sogar Campings – sind da rel. teuer und ich hatte nicht viel Belize Dollar (das mit dem Geld ist hier ein Graus, offiziell kann man in keinem Land das Geld des anderen tauschen…d.h. dann also entweder zuruecktauschen in US Dollar oder schwarztauschen..dabei muss man natuerlich hoellisch aufpassen dass man nicht zuviel tauscht da man ja die Austrittsgebuehr noch bezahlen mus…) , also gins durch die Nacht durch. Lang, obwohl Belize doch so klein ist dachte ich…
In der Hauptstadt, Belize City, musste ich umsteigen, danach gings schnurstracks an die Grenze…nein sogar ueber die Grenze nach Mexiko. Der Bus wartete immer so lange wir die offiziellen Sachen regelten…das hiess unter anderem das Zahlen der unverschaemten Ausreisegebuehr von 30 Belize Dollar…also ca. 10 Euro.
Jo von Chetumal nahm ich dann den ersten bus…also um 4:15, der mich nach fast 3 Stunden an der Kreuzung zu den Calakmul Ruinen rausliess. Zum Glueck kamen nach noch nichtmal ner Stunde ein paar Franzosen mit Autos vorbei, die mich zu den Ruinen mitnahmen…zum Laufen waeren die 60km etwas weit gewesen…
Die Ruinenanlage selbst ist sehr gross und sehr sehenswert. Durch den schlechten Strassenanschluss auch sehr untouristisch. Hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Warum ich soviel Ruinen besuche? Nunja, erstens gibts die nunmal in Deutschland nicht…und zweitens sind die durch versch. architektonische Stile (Tikal, Mirador und Calakmul sind Peten Stil), versch. Zeiten (man teilt in Preklassisch, Klassisch und Postklassisch), Lokalitaeten und Geschichten (ich musste den Stadtstaat sehen der einst Tikal in die Knie zwang…) sehr sehr verschieden…
Am gleichen Tag, ich war inzwischen etwas muede, ging es nach Campeche. Wieder einer weltkulturerbe-Kolonialstadt. Aber auf der Yucatanhalbinstel, d.h. Palmen, Meer, blauer Himmel…und in diesem Setting die von einer Stadtmauer umgebene Stadt voll von Gabaeuden aus dem 16 Jhd. im europ. Stil…sehr cool.
Also habe ich mir die Stadt gestern auch genauer angeschaut, bin durch die Gassen gewandert, natuerlich den Markt besucht und das sehr sehenswerte archeologische Museum Campeches. Am Abend gings aber noch in das kleine Kaff Santa Elena, wo ich campte.
Heute in der frueh, bevor all die Touristen kamen konnte ich mir so die beruehmten nahgelegenen Uxmal-Ruinen anschauen. Postklassisch und im Puulstil. D.h. sehr viele Verzierungen, nicht so hohe, steile Pyramiden. Sehr erstaunlich was die Mayas ohne Eisen so alles mit Stein anstellen konnten…
Jo und danach weiter in die grosse Stadt Merida, wo ich gerade bin…endlich mal wieder bei einem Couchsurfer, d.h. ich konnte diesen Post ohne Zeitdruck schreiben…morgen gibts Bilder…
Gruesse,
Max
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